Anzeige

Vor einigen Jahren war der Kauf von Fahrzeugen eine einfache Sache. Wenn Auto A weniger kostet als Auto B aber mehr als Fahrzeug C, dann ist C der Gewinner. Denn an mehr als die Ausgaben bei der Anschaffung musste man nicht denken. Doch heute ist das anders. Man muss schon fast eine Art Wirtschaftsstratege sein, wie der CEO einer Firma. Denn die das Umfeld für Autos und Fahrzeuge verkompliziert sich zusehends. Wir zeigen wieso das so ist und warum es in Berlin Sinn macht nach der grünen Umweltplakette zu greifen. Vor allem interessieren wir uns hierbei das Thema Wohnwagen, Wohnmobil und Camper usw. Denn diese Modelle werden eher weniger ausführlich berücksichtigt.

Reisemobile kaufen – worauf achten?

Warum ist das Kaufen von Autos, LKW und Reisemobilen usw. so kompliziert geworden? Warum kann man sich nicht einfach eines kaufen und dann damit drauflos fahren? Weil des Thema Umweltschutz in den letzten Jahren sehr akut geworden ist. Es gibt mittlerweile Plaketten. Umweltplaketten, grüne Plaketten oder rote, die Feinstaubplakette – sie hat viele Namen. Sie bestimmt darüber, wie wir als Besitzer die Fahrzeuge nutzen werden. Was hat es damit auf sich? Wir gehen etwas genauer ins Detail.

Fahrzeuge in der Stadt nutzen – was hat sich geändert?

Die Luft in den deutschen Städten wurde über Jahrzehnte immer dreckiger. Es ist einfach zu viel Abgas vorhanden. In Städten wie Berlin, München, Frankfurt oder Stuttgart sammelte sich täglich ganz schön was an im Pendler-Stau. Denn es fahren jeden Tag immense Kolonnen von A nach B. Die Belastung der Bürger erreichte irgendwann bedenkliche Höhen. Es sind vor allem Probleme mit CO2, Stickoxiden und Feinstaub entstanden. Daher mussten sich die Politiker etwas einfallen lassen. Doch was tun? Sollte man das Fahren im Zentrum einer Stadt verbieten? Wäre es besser den öffentlichen Nahverkehr kostenlos anzubieten? Oder vielleicht die Besitzer von Fahrzeugen auf sanftem Wege dazu bewegen sich neuere Modelle zu kaufen, die nicht so stark die Luft verpesten? Auf folgende Lösung ist man gekommen.

Einrichtung von Umweltzonen und Plaketten

In zahlreichen Städten wurden Umweltzonen eingeführt. In einer Umweltzone ist das Fahren immer noch erlaubt. Allerdings wollte man die Dinge so beschränken, dass die PKW, Busse, Wohnmobile oder Transporter möglichst wenig Ausstoß verursachen. Aus diesem Grund wurden einheitliche Plaketten eingeführt. Sie gelten deutschlandweit. Wer also sein Modell in Berlin zulässt, der braucht keine Sorge zu haben, dass man damit nur in Berlin fahren kann und in München oder Frankfurt eine andere braucht. Nein, sie gelten für jede Umweltzone. Und jede Stadt legt in seiner Umweltzone frei fest, welche Zugangskriterien es gibt.

Als die Plaketten eingerichtet wurden, hat man Fahrzeuge nach verschiedenen Kriterien bewertet. Je nach dem, wie viel CO2, Feinstaub oder Stickoxid sie freisetzen, haben sie verschiedene Bewertungen:

  • Klasse 1 – keine Plakette – Diesel Euro 1 oder weniger, Benziner ohne Katalysator – sehr schlechte Kategorie
  • Klasse 2 – rote Plakette – Diesel Euro 1 oder Euro 2 und Partikelfilter
  • Klasse 3 – gelbe Plakette – Diesel Euro 2 oder Euro 3 und Partikelfilter
  • Klasse 4 – grüne Plakette – Diesel Euro 3 oder Euro 4  und Partikelfilter – Benziner mit modernem Katalysator

Was die Bezeichnungen angeht gibt es mehrere Bezeichnungen für die Plaketten: Umweltplakette oder Feinstaubplakette. Doch beide Begriffe meinen ein- und dasselbe. Das heißt, Sie brauchen nicht die eine Plakette und noch eine andere, sondern lediglich eine.

In jeder Stadt kann die Verwaltung selbst Umweltzonen einrichten. Sie legen fest, wer in die Umweltzone hineinfahren darf. Manchmal sieht man das Schild Umweltzone mit einer gelben Plakette oder Umweltzone mit grüner Plakette. Das ist immer als Mindestangabe zu sehen. Also „gelb, oder besser“ usw.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wohnwagen oder Wohnmobil mit Plakette – das ist wichtig

Der Experte für Wohnwagen kaufen NRW gibt zu bedenken das Modell Ihrer Wahl in dieser Hinsicht ganz genau auszusuchen. Wichtig ist zum einen der Antrieb: Diesel oder Benzin. Diesel galt früher als umweltfreundlich. Diese Erkenntnis wurde irgendwann hinfällig, weil sie schlichtweg unwahr gewesen ist. Daher können Sie davon ausgehen, dass Sie mit Diesel immer mehr Ärger haben werden in der Zukunft als mit Benzin. Denn die jetzigen Restriktionen sind nicht das Ende der Fahnenstange. Es könnten immer wieder neue kommen.

Dann wäre noch die Frage ob neu oder gebraucht. Wohnwagen sind in dieser Hinsicht komplett raus aus der Problematik. Sie benötigen überhaupt keine Umweltplakette. Warum? Klare Sache, weil sie keine Abgase ausstoßen. Wichtig ist einzig und allein die Plakette am Zugfahrzeug. Ist die Feinstaubplakette rot, dann dürfen sie eine Umweltzone nicht betreten. Ist die Umweltplakette grün, dann dürfen Sie mit Ihrem Gefährt und zugleich mit dem Wohnwagen in der Umweltzone herumfahren.

Wichtig ist der Unterschied beim Wohnmobil. Ältere Modelle besitzen nicht immer die aktuellste Technologie unter der Haube. Aus diesem Grund kann es passieren, dass Sie ein gebrauchtes Wohnmobil finden, welches wirklich günstig ist. Doch wenn es nur eine rote oder gelbe Umweltplakette hat, dann könnte es Probleme mit der Umweltzone geben. Wer im Urlaub zum Beispiel eine Stadt besichtigen möchte, der kann dafür das Wohnmobil nur außerhalb der entsprechenden Zonen nutzen. Denn die EU hat dafür gesorgt, dass auch andere Mitgliedsländer mit ähnlichen Plaketten arbeiten. Das heißt: die grüne Plakette aus Deutschland gilt auch in anderen Ländern, weil es eine Euro-Norm ist. Mit diesen dürfen Sie fahren. Mit schlechteren Umweltplaketten könnten Sie eventuell auf gesperrte Zonen treffen.

Nun müssen Sie absehen, was Ihnen wichtig ist. Wenn Sie die Städte grundsätzlich meiden, dann kann ein altes, günstiges Modell Sinn manchen. Wenn Sie jedoch hin und wieder auch in die Metropolen einen Ausflug machen möchten, dann wäre es sinnvoll sich ein Wohnmobil zuzulegen, das eine grüne Plakette trägt.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Umweltplakette in Berlin – wo bekommt man sie her?

Für die Bewohner von Berlin stellt sich die Frage, wie sie denn an ihre Umweltplakette herankommen. Keine Sorge, Sie müssen hierfür nicht die berühmt-berüchtigte Verwaltung von Berlin konsultieren, bei der man kaum an Termine kommt. Es gibt die Plaketten beim TÜV, bei der Zulassungsstelle und bei zahlreichen Werkstätten. Sie dürfen diese nutzen, denn beim Fahrzeug ist im Schein ohnehin hinterlegt, welcher Klasse das Modell angehört. Damit sind Sie auch berechtigt diese Angabe an die Fensterscheibe zu kleben. Somit ist kein komplexer Verwaltungsakt notwendig. Nein, es geht ganz schnell. Sie müssen lediglich mit einem Preis von ungefähr 5-10 Euro für den Sticker rechnen.

Wichtig ist es nur, dass Sie die richtige Feinstaubplakette wählen. Wenn im Fahrzeugschein steht, dass Sie rot oder gelb sind, Sie aber mit einem grünen Aufkleber erwischt werden, dann ist eine Strafe fällig. Die Umweltplakette wird übrigens von Innen angebracht, damit sie niemand abkratzen kann. Sie gehört an die Windschutzscheibe vorne und wird rechts unten auf der Beifahrerseite angebracht. Dann behindert sie nicht bei der Sicht und ist für Kontrolleure leicht erkennbar.

Übrigens: Ein unberechtigter Aufenthalt mit Ihrem Gefährt in einer Umweltzone kann mit einem Bußgeld von 80 Euro geahndet werden.